Die Kunst des Lächelns

Alle Jahre wieder … kommt mit dem Advent auch der Weihnachtsstress. Meistens geht es in den letzten Wochen bis Weihnachten eher hektisch zu. Ob im Beruf, in dem vor den Feiertagen die letzten Projekte abgeschlossen werden müssen, oder auch privat. Hier wird sich um Geschenke für die Familie und die Liebsten gekümmert, der Weihnachtsbaum besorgt oder das Festessen organisiert und zubereitet.

Mann sieht nachdenklich aus dem Fenster, mit beerenrotem stoff sakko und grauer hose, sein kopf stütz auf der hand, die auf einem stuhl lehnt

Eigentlich steht diese Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit, doch zum gemütlichen Beisammensein, zum Lebkuchenessen und Teetrinken kommen nur wenige. Der Trubel nimmt kein Ende und wir sind gerade mittendrin. Doch der Stress ist oft hausgemacht … Wieso also nicht die letzten Tage bis Weihnachten genießen und mal etwas anders machen als die anderen Jahre zuvor?

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Freude … Machen wir uns doch in dieser Zeit selbst mal eine Freude! Wie? Lernen wir wieder die Kunst des Lächelns. Die Wissenschaft sagt uns, dass Babys durchschnittlich ca. 400-mal am Tag lächeln, Erwachsene allerdings nur 15-mal. Das heißt, wir haben ein Lächel-Defizit von 385-mal pro Tag oder 140.000-mal pro Jahr.

Haben wir die Kunst des Lächelns verlernt? Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Lächeln uns zu glücklicheren Menschen macht und darüber hinaus das Immunsystem stärkt, was wiederum einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit hat – ein sehr angenehmer Nebeneffekt. Sollte aus dem Lächeln ein Lachen werden, haben Sie zusätzlich noch ein geniales Bauchmuskeltraining.

Mann lacht mit grüner Winterjacke, Pelz und roter Weste und weißem Rollkragenpulli, er sieht nach unten

Die kommenden Wochen, eine Zeit der Freude, sind eine wunderbare Gelegenheit, uns wieder an die Kunst des Lächelns zu erinnern. Aber Sie müssen sich ein kleines bisschen anstrengen, weil Sie die “Schwerkraft“ überwinden müssen, die üblicherweise Ihre Mundwinkel nach unten zieht. Das aktive Hochziehen der Mundwinkel bedarf einer kleinen Muskelaktivität – das ist das Geheimnis.

Hier ist das Einmaleins des Lächelns in 3 Minuten:

1. Atmen Sie tief durch die Nase ein und langsam wieder aus.

2. Spüren Sie, wie bei der Einatmung der Bauch nach außen geht und bei der Ausatmung wieder nach innen.

3. Nehmen Sie 3 bewusste Atemzüge, bei denen Sie Ihre Atmung einfach beobachten.

3x mit der Ausatmung lächeln, selbst wenn es sich zunächst komisch anfühlt und Sie sich dazu zwingen müssen.
3x mit der Ausatmung lächeln und die Wangen lächeln mit!
3x mit der Ausatmung lächeln und die Augen lächeln mit!
3x mit der Ausatmung lächeln und das ganze Gesicht mit einbeziehen!
3x mit der Ausatmung mit dem ganzen Körper lächeln!

4. Sagen Sie sich innerlich:
„Ich bin in Frieden. Ich bin in Liebe. Ich bin in Freude.“

5. Machen Sie noch 2 tiefe Atemzüge und öffnen Sie dann mit einem wundervollen Lächeln langsam Ihre Augen.

Mann sitzt locker auf einem Stuhl und lächelt in die Kamara, die Hände sind beieinander. Er trägt ein graues Sakko und eine graue Hose

Lächeln kostet nichts – auch keine Steuern! Wenn Sie keine Zeit oder Gelegenheit zur Smiling- Meditation haben, dann lächeln Sie doch einfach mal so: Stellen Sie sich vor einen Spiegel und ziehen sie 60 Sekunden die Mundwinkel nach oben zu einem Lächeln. Das ist die sportliche Herausforderung, auch wenn Ihnen zunächst gar nicht nach Lächeln zumute ist und Sie sich überwinden müssen. Probieren Sie es aus und seien Sie offen für die erstaunlichen Ergebnisse. Dann bleibt Ihnen nicht mehr zu tun, als Ihr Lächeln und Ihre Freude, die Sie verbreiten, zu genießen.

Hier noch ein paar Tipps für entspannte Weihnachten:

Mann mit schwarzer dicker Winterjacke sieht nach links oben und lacht mit strahlenden blauen Augen

1. Im Moment ankommen: Kerze anzünden, einen kurzen Moment innehalten, den Duft der Tannennadeln oder der kalten Winterluft riechen. Sich auf das Wesentliche und das Hier & Jetzt besinnen. Dann erscheinen Probleme häufig in einem anderen Licht oder man sieht andere, zuvor nicht erkannte Lösungswege.

2. Alles ist perfekt: Ob etwas perfekt ist oder nicht, ist grundsätzlich Ansichtssache und eine Frage der eigenen Wahrnehmung. Eigentlich gibt es nichts „Unperfektes“ auf diesen Planeten. Alles ist gut, genauso so, wie es ist! Die perfekte Nicht-Perfektion eben! Eine andere Perspektive oder Sicht einnehmen hilft manchmal, Dinge entspannter zu sehen.

3. Weniger ist mehr: Ein kleines Geschenk, durchdacht und von Herzen, oder einfach nur gemeinsame Zeit schenken, ist manchmal mehr wert als etwas Teures, aber Unpersönliches.

4. Gelassen bleiben: Manche Situationen kann man nicht ändern, z. B. wenn es mal wieder wegen einer langen Schlange an der Kasse im Supermarkt länger dauert. Wenn Sie sich darüber ärgern, dann fragen Sie sich doch mal, wem Ihr Ärger hilft und ob es dadurch schneller geht?

5. Zeit für sich nehmen: Ob über den Weihnachtsmarkt schlendern, ein schönes heißes Bad, ein Adventskonzert, eine Meditation oder eine Schneeballschlacht mit Freunden – gönnen Sie sich Zeit für sich und machen Sie, was Ihnen Spaß macht. Genießen Sie!

6. Dankbarkeit: Es gibt so viele Dinge und Menschen, denen wir dankbar sein können. Vieles nehmen wir heutzutage als selbstverständlich. Nehmen wir beispielsweise einen heißen Kaffee: Wie viele Leute waren daran beteiligt, dass Sie diesen Kaffee trinken können? Der Person, die den Kaffee anbaut, bis hin zum Erfinder der Kaffeemaschine gilt der Dank. Ein Tipp: Schreiben Sie jeden Tag zwei Dinge auf, für die Sie dankbar sind. Sie werden erstaunt sein, wie viel Fülle Sie im Leben bereits erhalten haben.

Eine wunderschöne, mit vielen Lächeln erfüllte Weihnachtszeit wünscht Ihnen von Herzen

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Ihr CARL GROSS Team

2019-12-10T09:08:33+01:00